Sonntag, 20. September 2026

Kai Hackemann | Zeit der Reife – Einführungsvortrag

 








© Kai Hackemann




Liebe Gäste,

ich freue mich, heute wieder einmal einen ganz besonderen Künstler begrüßen zu dürfen: Kai Hackemann.

Ich schicke ein paar Angaben aus seiner Biografie voran:

Jahrgang 1958, aufgewachsen im Taunus, Studium der Kunsterziehung und Kunstgeschichte in Mainz, später dann ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf (Freie Malerei bei Prof. Crummenauer), Lehrauftrag für Radierung an der Universität Dortmund.

Heute lebt er in Willich und arbeitet in Düsseldorf (Atelier).

Seine Arbeiten befinden sich zahlreich in öffentlichen und privaten Sammlungen – und seine Ausstellungsliste ist beeindruckend. Seine Arbeiten wurden und werden in vielen Museen, Galerien und Kunstvereinen gezeigt, so mehrfach in der „Großen“ Kunstausstellung NRW im Ehrenhof Düsseldorf.

Das Thema „Zeit der Reife“ ist, selbstverständlich, ein Hinweis auf die aktuelle Jahreszeit, den späten Sommer und den frühen Herbst, und mit Blick auf das Kirchenjahr: die Erntedank-Zeit.

Aber es sagt auch etwas darüber, wie der Künstler sein Werk einordnet – in seine eigene, besondere Schaffens-Vita.

Ich möchte aber zunächst ganz woanders beginnen – nämlich in der Zeit der Renaissance und des frühen Barock. Damals, vor etwa 500 Jahren, war es üblich – wenn die Mittel dafür vorhanden waren – so genannte Kunst- und Wunderkammern anzulegen. Das waren Sammlungen von Gegenständen, die interessant und besonders erschienen. Übrigens waren das die Vorläufer von Ausstellungen und Museen.

Innerhalb dieser Sammlungen konnte man vor allem unterscheiden zwischen den Artificialia (also den künstlerischen, menschengemachten Dingen) und den Naturalia (Objekten aus der Natur, gern aus Übersee, es war eine Zeit der Entdeckungen).

Innerhalb der Kunst, vor allem in den Stillleben spielte zu jener Zeit die Symbolik eine wichtige Rolle: Blumen, Musikinstrumente / Noten, Uhren, Glaskugeln, mitunter auch Knochen und Schädel, aber eben auch Früchte wiesen auf die Vergänglichkeit des Irdischen hin: Memento mori – bedenke, dass du sterben musst.

Gleichzeitig forderte die Fülle, die Pracht der Welt auf, davon zu „pflücken“, solange der Mensch am Leben ist: Carpe diem, pflücke, genieße, nutze den Tag.

Bei den Gegenständen aus der Natur, diesen pflanzlichen und tierischen Relikten, sollte zwar auch der Gedanke an die Vergänglichkeit mitklingen, andererseits besaßen sie auch einen nicht unwichtigen Grad an Abstraktion – nämlich dadurch, dass vieles rätselhaft, unbekannt und damit nicht benennbar war. Man fand es einfach schön – wegen seiner Materialität, seiner Farben, seiner Strukturen.

Wie sollte ein Stillleben der Jetztzeit aussehen? Als sich Kai Hackemann mit dieser Frage beschäftigte, sah er zunächst – ganz ähnlich wie die Maler der Renaissance – auf den „Zeitraum zwischen höchster Reife und beginnendem Zerfall“, und zwar mit Seitenblick auf die Vergänglichkeit von Pracht und Luxus, also auch auf deren fraglichen Nutzen.

Immer wieder, durch alle Jahrhunderte, gab und gibt es freiwilligen Verzicht, Askese – nicht ohne die Absicht, zu einer geistigen Reife zu gelangen, indem man den materiellen Dingen bewusst weniger Bedeutung beimisst.

Wenn Kai Hackemann in seinen Stillleben Früchte in verschiedenen Zuständen auf ein Bild bringt – appetitlich aussehende liegen neben vertrockneten, keimenden, angeschimmelten – macht er die Veränderung gleichsam als Prozess erkennbar.

In seinen feinen Darstellungen von Gemüse und Obst, detailliert ausgestaltet mit Aquarell und Farbstift, zeigt er Zwiebeln, Paprika, Granatäpfel, Zitronen, Pflaumen – im Nebeneinander von „idealer“ Ästhetik und der Ästhetik des Zerfalls (ja, das kennt man: Auch Zerfalls- und Zersetzungsprozesse können schöne neue Farben generieren) bekommt der Gedanke der Renaissance-Maler noch einmal ein Update, sehr schön nachvollziehbar für uns, 500 Jahre später.

Wo verorten wir die Kunst? Sie gehört einerseits zu den „irdischen Dingen“, die dem Zerfall ausgesetzt sind: Kunst selbst kann verblassen, verwittern (sogar auch verschimmeln), sie kann vergessen oder zerstört werden.

Wenn Kunst entsteht, bedient sie sich folgerichtig an der irdischen Fülle: sie schöpft aus der Unendlichkeit von Formen, Farben und Materialien. Künstler und Künstlerinnen haben jeweils ihre eigene „Wunderkammer“ an Handwerkszeug, Material, Erfahrungen, Ideen, Gedanken: Kunst ist eben doch nicht nur „irdisch-vergänglich“, sondern berührt immer auch eine höhere, nicht-materielle Ebene. Denn: Sie bildet ja nicht nur Sichtbares ab, sondern macht sichtbar (Paul Klee), wenn sie gut ist. Sie repetiert nicht nur, sondern schafft etwas, was über die Alltagswirklichkeit hinausweist.

Fragen die dabei entstehen, führen nicht selten in die Abstraktion. So auch bei Kai Hackemann. Zwischen seinen Stillleben und seinen abstrakten Arbeiten liegen circa zwanzig Jahre – der allmählichen Abstraktion, schließlich intensiviert in den letzten drei Jahren. Der künstlerische Verweis auf die Dingwelt ist eben nicht unbedingt nötig, man kann Prozesshaftigkeit, das Einwirken von Zeit auch allein durch Material, Farben und „die Abfolge der Arbeitsschritte“ sichtbar machen. Die Technik des Aquarells – gleich ob mit Aquarellfarbe oder Acrylfarbe – bietet sich im übrigen bestens an, um einen Prozess ins Bild zu bringen: Man fasst genau das ja sogar sprachlich, wenn man sagt, dass die Farbe (ver-)läuft. Laufen, zerlaufen ist ein Vorgang. Hier im Kirchraum ist das, vor allem im Bild links am Taufbecken, geradezu „explosiv“ eingesetzt, erinnert an Vorgänge in der Natur, wie sie einen Anblick, einen Ausblick ganz plötzlich verändern, durch Wetterwechsel oder aber im Frühling.

Im Saal nebenan finden wir zusätzlich besonders dynamische Formen: Sie wirken jeweils wie ein wirbelnder Ausschnitt aus einer Abfolge von Wahrnehmungen. Das ist so, sobald sich etwas bewegt.

Manchmal tut es sogar gut – ich erinnere an die „Naturalia“ in den Wunderkammern – etwas nicht benennen zu müssen, sondern in der Rätselhaftigkeit, im Mystischen zu belassen. Heutzutage – ich schweife für einen Moment ab – werden wir (digital) überflutet von Worten und Bildern. Aber diese unzähligen „Status“-Fotos und Kommentare weisen eben nicht über ihre kurze Existenz hinaus, sie bilden einfach den Moment ab und treten in einen merkwürdigen Wettbewerb mit Tausenden ähnlicher Bilder.

Der Künstler Kai Hackemann spricht von einem Abwechseln zwischen „sozusagen informeller Herangehensweise und immer wieder kontrollierendem Eingriffen“. Oder, anders formuliert: Es handelt sich immer auch um das Wechselspiel zwischen Erfahrung und Experiment, zwischen dem Wissen und Können, das sich innerhalb der künstlerischen Biografie gleichsam angesammelt hat – und einer Neugier, die mit ihrer Lebendigkeit die verschiedenen Zeitebenen verbindet. Für Kai Hackemann greift der Faktor Zeit also unmittelbar ein, er wird nicht nurmehr dargestellt wie auf jenen Renaissance-Stillleben.

Aber wenn wir uns noch einmal an die Jahrhunderte alten Darstellungen erinnern: Da sind auch Musikinstrumente dargestellt. Hackemanns Arbeiten in der Zeit, mit der Zeit, ähnelt ja gerade auch dem Charakteristischen der Musik: Klänge des Augenblicks verändern sich permanent zu dem, was nachfolgt. Vielleicht kann man Hackemanns Malerei tatsächlich als eine Art Orchester sehen, das klanglich-zeitlich zusammenwirkt, immer wieder andere Konstellationen schafft und dennoch gemeinsam eine Komposition bildet. Die abstrakten Werke könnte man also auch Bild gewordene Klänge der Veränderung nennen.

In Spätsommer und Herbst – jahreszeitlich gesehen, aber auch im „Lebensherbst“ des Menschen – finden wir die Polarität des Vergänglichkeitsgedankens und des „Carpe diem“ enthalten. Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr./ Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben. heißt es in Rilkes Gedicht „Herbsttag“. Ja, die Wucht des Sommers ist vorüber, aber Hackemann stellt den melancholischen Gedanken Rilkes einen anderen Aspekt gegenüber: Die Zeit der Reife. Sie kann sogar in den Winter reichen. Es gibt Früchte, die erntet man erst nach dem ersten Frost: beispielsweise Schlehen. Alles hat seine Zeit. Und so sind wir, alle, nicht nur dankbar für die Ernte der essbaren Früchte, sondern auch die Ernte jeder Anregung, Erfahrung und Lebensreife. Kunst trägt genau dazu bei. Vielen Dank!




 

Kai Hackemann

















Dienstag, 15. September 2026

Samstag, 15. August 2026

Vorschau: Kai Hackemann | Zeit der Reife

 

































Karin Schmidt – ... aber: seid lieb! | Blick in die Ausstellung

 







Kirchraum



Die Kindergartengruppe, die gestern die Ausstellung besuchte, fand absolut überzeugend, dass wir Menschen uns um die Welt kümmern sollen – und dabei „lieb“ im Sinne von friedlich sein müssen.



Saal












Sonntag, 31. Mai 2026

Sonntagabend um sechs – zum Nachlesen

 





Ein paar Gedanken zur Frage, warum es heutzutage so schwer scheint zu glauben

 

„Du sollst nicht glauben, sondern wissen!“ –

Bestimmt bin ich nicht die Einzige, die das zu Schulzeiten immer wieder gehört hat. So verständlich die Aussage ist – 2 x 2 ist nun mal vier, da gibt es nichts zu glauben –, so geringschätzig geht sie allerdings auch mit dem Glauben um: Der ist, bestenfalls, zweitrangig. 

Schlechter Religions- und Konfirmandenunterricht hat bei mir leider das Gegenteil von dem bewirkt, was er eigentlich wollte: Den Glauben näher bringen und festigen.

Ich hatte lange damit zu tun, danach wieder „aufzuforsten“.

Drei Gedanken möchte ich nennen, die ich hilfreich fand:

– Glaube ist geheimnisvoll und damit ein völlig anderer Level als Wissen

– es ist interessant zu sehen, wie Menschen durch Jahrhunderte, Jahrtausende ähnliche Probleme meistern mussten wie wir heute

– die Vorstellung, dass Gott Mensch geworden ist, um eine Existenz wie die unsere selber zu durchleben (und bekanntlich in sehr extremer Form, jedenfalls am Ende)

Geheimnis des Glaubens“ – so heißt es in der (katholischen) Messliturgie. Mir hat dieser Wortlaut sofort gefallen. Diese Formulierung beinhaltet für mich nämlich auch, dass es keine Maßstäbe für einen „richtigen“ Glauben geben kann. Und da fällt mir sogleich Martin Luther ein, der betont hat, dass Gott den Menschen aus Gnade annimmt und nicht wegen irgendwelcher Leistungen. Also auch nicht prüft, ob jemand buchstabengetreu glaubt oder nicht. Wenn das überhaupt geht.

Viele von uns haben verinnerlicht, was der Satz „Du sollst nicht glauben, sondern wissen!“ betont. Ist es nicht auch erstrebenswert, sein Leben möglichst zu planen, zu „konstruieren“ wie die Statik einer Brücke? Follow the scienceFolge der Wissenschaft! heißt es aktuell immer wieder. Folglich passen Glaubensinhalte wie Auferstehung, Jungfrauengeburt, Wundergeschichten so recht nicht in unsere Gegenwart, die ständig nach Beweisen und stichhaltigen Argumenten fragt.

Der ungläubige Thomas ist vermutlich allgemein bekannt: „Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“ Er brauchte also den sicht- und fühlbaren Beweis. Jesus ließ sich sogar darauf ein, ergänzte allerdings: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“

Ein Satz aus der Psychologie, ja eher „Küchenpsychologie“ heißt: Du musst dir nichts beweisen. Ich finde, diese Aussage ist nicht so plump wie sie auf den ersten Blick wirkt. In Glaubensdingen brauchen wir nichts zu beweisen, wir dürfen einfach: sein.

Das Geheimnis des Glaubens deutet also an, dass es sich um ein Glaubendürfen (und nicht: -müssen) handelt. Auch wenn es heißt „Jeder ist seines Glückes Schmied“, tut es gut, dieses halbgeschmiedete Glück auch mal aus den Händen geben zu dürfen. „Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm von deinen Plänen“ – ob das ein Zitat von Woody Allen ist oder auf einem jiddischen Sprichwort beruht, scheint nicht ganz geklärt, vielleicht stimmt beides. Ich finde das jedenfalls sehr hübsch formuliert.

Vor einigen Jahren (2020) lautete die Jahreslosung: Ich glaube. Hilf meinem Unglauben! (Markus 9,24).

Auch dieser Wortlaut hat mir sofort gefallen – weil auch er etwas „Geheimnisvolles“ in sich trägt: Jene Widersprüchlichkeit, mit der wir tagtäglich zurechtkommen müssen. Widersprüche, die sich verknäueln, die nerven, weil sie sich nur schlecht lösen lassen. Und wie wäre es, die Jahreslosung einmal umzudrehen: Ich glaube nicht, hilf meinem Glauben? Ich nehme fast an, dass es zur Zeit vielen Menschen genau so geht. Dass „Glaube Berge versetzen“ kann, ist vielleicht noch als geflügeltes Wort bekannt.

Es bezieht sich auf Matth. 17, 20: Wenn euer Glaube nur so groß ist wie ein Senfkorn, könnt ihr diesem Berg befehlen: ›Geh von hier nach dort!‹ – Und er wird dorthin gehen. Dann wird für euch nichts unmöglich sein.

Das klingt etwas … skurril. An so einen Glauben kann man nicht glauben, nicht heutzutage.

Aber: So ganz ohne Glauben ist offenbar doch keiner von uns. Denn was wünschen wir uns nicht alles gegenseitig: Eine baldige Genesung, ein schönes neues Lebensjahr, eine gute Zeit. Ohne den Glauben, dass so ein Wunsch irgendetwas bewirkt – auf geheimnisvolle Weise – würden wir ihn ja nicht aussprechen. Ich drück‘ dir die Daumen, ich denk‘ an dich, ich zünde eine Kerze für dich an. Dann glaubt man doch, mit einer göttlichen Energie – oder was immer man dazu sagen könnte – in Verbindung zu treten. Das „Daumendrücken“ kommt übrigens wahrscheinlich aus der römischen Antike und bedeutete u. a. „jemanden in Gedanken (zu) unterstützen.“

Für mich ist das eine ganz schlichte, alltägliche Form von Glaubendürfen, ohne dass man sich das klar macht – aber auch, ohne dass man nennenswert daran zweifelt!

Ich finde es einengend, von Glauben versus Aberglauben zu sprechen – denn da kommt die Frage nach dem „richtigen“ Glauben wieder ins Spiel. Der Zugang der Menschen ist eben unterschiedlich: Der eine braucht etwas Sichtbares, die andere ist lieber abstrakt und in Gedanken unterwegs oder meditativ ins Innen gerichtet; andere wiederum wollen gern sozial aktiv werden.

Was der eine als göttliches Wunder empfindet, sieht die andere vielleicht als banal an. Aber sobald diese beiden sich in einer Formulierung „Was für ein glücklicher Zufall!“ treffen, sehen sie die Unwägbarkeit jenseits des eigenen Engagements – und können sich jedenfalls freuen und dankbar sein.

Ich habe lange nach einem Glaubensbekenntnis gesucht, das auch für Zweifelnde geeignet und nachvollziehbar sein könnte. Hier habe ich einen Text von Dorothee Sölle (der Lyrikerin und Theologin), der ermuntert, aus einer passiven Haltung herauszufinden: 

Hier ist er in einer gekürzten Version, die wir gemeinsam sprechen wollen:

Ich glaube an Gott, der die Welt nicht fertig geschaffen hat wie ein Ding, das immer so bleiben muss. Ich glaube an Gott, der den Widerspruch des Lebendigen will und die Veränderung aller Zustände durch unsere Arbeit.

Ich glaube an Jesus Christus, der Recht hatte, als er an der Veränderung der Zustände arbeitete und darüber zugrunde ging. Ich glaube an Jesus Christus, der aufersteht in unser Leben, dass wir frei werden von Angst und Hass und seine Revolution weiter treiben.

Ich glaube an den Geist, an die Gemeinschaft aller Völker und unsere Verantwortung für das, was aus unserer Erde wird. Ich glaube an den gerechten Frieden, an die Möglichkeit eines sinnvollen Lebens für alle Menschen. Ich glaube an die Zukunft dieser Welt Gottes. Amen

 

Ein „sinnvolles Leben für alle Menschen“. 

Jeder ein Künstler, sagte Joseph Beuys. Einige fanden das lächerlich. Aber wenn man „übersetzt“, dass jede und jeder etwas gut kann, klingt das fast beschämend – denn wir wissen ja, dass nicht alle Menschen die Chance bekommen, ihr Talent herauszufinden und so sinnvoll wie glücklich einsetzen zu können.

Wer „an sich glaubt“ im Sinne einer Verbindung mit Gott, hat allerdings schon einen wichtigen Schritt getan. „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen“ (Jes 43,1) – nein, da hat niemand ins Handy gesprochen. Aber es ist doch ein wunderbares Bild davon, ernstgenommen zu sein und nicht übersehen zu werden.

Die Talente, die ein Mensch hat, können sich nur auf diese Weise entfalten. Vielleicht gehört zeitweise der Glaube an ein Wunder dazu, auf jeden Fall Dorothee Sölles Verantwortung und Veränderung der Zustände. Und Gottes geheimnisvoller Geist umweht uns unterstützend. Daran glaube ich.

 

Marlies Blauth

 

 









 








Montag, 25. Mai 2026

Sonntag, 10. Mai 2026