Dienstag, 4. Dezember 2012

Mauga Houba-Hausherr













„Himmelslichter“ von Mauga Houba-Hausherr – 9.12.2012 bis 27.1.2013

Vernissage: am 9.12.2012 um 11.15 Uhr, Einführung: Brigitte Hellwig M. A. (Köln)

Ev. Kirche Osterath. Alte Poststraße 15, 40670 Meerbusch

Die Weisen aus dem Morgenland, so heißt es in der Bibel, „haben seinen Stern gesehen“ und sind gekommen, um das Kind in der Krippe anzubeten.
Im Zusammenhang mit Advent und Weihnachten zeigt die Krefelder Künstlerin Mauga Houba-Hausherr eine Ausstellung ihrer Polarlicht-Bilder: „Himmelslichter“. Da geht es mitnichten um nette glitzernde Sternchen, vielmehr um kraftvolle, ja wuchtige Himmelserscheinungen. Dass sie geografisch woanders angesiedelt sind als die Weihnachtsgeschichte, macht nichts. „O Heiland, reiß die Himmel auf“ – heißt das bekannte Adventslied, und das könnte so sein wie auf Mauga Houba-Hausherrs Bildern: Da reißt, wirbelt und flammt es über der Landschaft, expressiv leuchten die komplementären Farben, es ist manchmal, als würden sich übermächtige Zeichen bilden, die – so sieht es aus – im nächsten Moment schon wieder verschwunden sein werden, Himmelserscheinungen eben. „Es ist reine Physik, und doch so voller Geheimnis, dass es uns für kurze Zeit herausführt aus dem Hier und Jetzt und uns gebannt lauschen lässt dem fernen und doch unbezweifelbaren Klang der Ewigkeit,“ heißt es in einem Text zu ihren Bildern. 

Sie selbst erzählt, dass Norwegen zu einer „dritten Heimat“ geworden ist – 1963 in Kattowitz/ Katowice, Polen, geboren, emigrierte sie 1983 nach Deutschland, nachdem sie in Opole (PL) bereits ein Studium begonnen hatte (Theaterwissenschaften/ Bühnenbild). 1992 erwarb sie ihren Abschluss als Diplom-Designerin an der Hochschule Niederrhein/ Krefeld. Ihre Ausstellungsliste ist lang, das Spektrum reicht von der Friedenskirche Krefeld zur Galerie „Na Zywo“, Katowice (PL), vom Düsseldorfer Landtag zum Museum für Schlesische Landeskunde in Königswinter. Vertreten wird sie in Deutschland durch vier Galerien.



Fotos: Mauga Houba-Hausherr/ privat

Text: Marlies Blauth